Vorgehensweisen, Methoden und Plan einer Hypnose

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Welche Vorgehensweise oder Plan verfolgt eine Hypnose in Düsseldorf? Und wie ist der Ablauf einer Hypnose zu verstehen? Diese Hypnose FAQ beantworten die Fragen, die noch offen sind.

Viele Menschen haben Zweifel, ob eine Hypnose das richtige für sie ist. Oder ob sie hypnotisierbar sind. Auch über den freien Willen macht man sich Gedanken. Doch eine Hypnose ist kein Zauber und auch keine Magie. Insofern spielen keine übersinnlichen Kräfte hier eine Rolle. Eine Hypnosetherapie oder Hynpose-Sitzung ist also nachvollziehbar. Das beweist auch die Tatsache, dass die Hypnose auch als medizinische Methode zum Einsatz kommt.

Die Steps und Ablauf einer Hypnose

Bei einer Hypnose gibt es Steps, ähnlich einem Programm. Das heisst, dass der Therapeut einem Schema folgt. Dieses Schema beinhaltet den Ablauf einer Hypnose. In Einzelfällen weicht man von diesem Leitfaden aber auch ab. Grundsätzlich gestaltet sich ein Hypnose-Termin wie folgt:

  • Anamnese
  • Vorgespräch
  • Einleitende Entspannungstrance
  • Hypnose
  • Ausleitung der Hypnose
  • Nachgespräch

Bei einem Hypnose-Termin kann dir der Therapeut kein Versprechen abgeben, was das Endresultat betrifft. Aber es gibt durchaus Quoten und Erfahrungswerte aus der Praxis. Sie dienen zur Orientierung.

Doch wer zu sehr zweifelt an sich und an der hypnotischen Sitzung, könnte sich selbst verhindern. Denn diese Gedanken wirken beinahe wie eine Selbsthypnose. Praktisch betrachtet hypnotisiert man sich selbst, in dem man den Erfolg der Sitzung ausschliesst. Das ist also kontraproduktiv.

1. Anamnese: der Hypnose-Check vorab

Für jede Hypnosesitzung erstelle ich eine Anamnese. Hier geht es um eine Art Hypnose-Check. Denn ich muss ich wissen, ob der Klient an Vorerkrankungen leidet und/oder Medikamente nimmt. Oder auch, ob der Klient sich in psychiatrischer bzw. psychologischer Behandlung befindet. Je nach dem, wie die Anamnese ausfällt, lehne ich auch Klienten ab.

Doch auch das Vertrauen ist wichtig in der Beziehung Hypnotiseur / Klient. Aber auch das ausführliche Vorgespräch. Je mehr ich über die Problematik weiss, umso intensiver und detaillierter kann ich die Hypnose für meinen Klienten ausarbeiten.

2. Einleitung: einsteigen in die hypnotische Sitzung

Für eine Einleitung in die hypnotische Sitzung prüfe ich, wie schnell sich der Klient in einen entspannten Zustand gelangen kann. Demnach werde ich den  Ablauf der Hypnose ausrichten. In einigen Fällen ist es sinnvoll, zuvor einen einleitenden Entspannungszustand herbeizuführen. Das ist bei den Klienten der Fall, die stark kopflastig sind.

Zudem gibt es für Personen, die sich Suggestionen gegenüber eher verschliessen, auch eine entsprechende Methode. Grundsätzlich geht es bei der Einleitung in die hypnotische Sitzung darum, dass du frei und empfänglich bist. Ausserdem sollte dein Geist in einen gewissen Ruhemodus kommen. Dabei können auch Atemtechniken unterstützend wirken, die der Hypnotiseur vorneweg erklärt.

3. Regulierung: Variation der Hypnose-Tiefe

Zu Beginn wird der Klient in einen guten Entspannungszustand geführt. Diese Entspannung wird die ganze Zeit über gehalten. Falls nötig, kann aber die Tiefe der Hypnose verstärkt werden. Entweder werden verbale Formeln dazu verwendet. Oder der Klienten wird für eine kurze Zeit aus der Hypnose herausgeführt. Das alles nur um anschliessend wieder in den Zustand zurückzuschicken. Diese Vorgehensweise reguliert und verstärkt die Tiefe der Hypnose.

4. Suggestionen: im Unterbewusstsein verankern

In dem hypnotischen Trancezustand können wir dann neue Grundsätze im Unterbewusstsein verankern. Denn unser Unterbewusstsein ist relativ einfach zu überzeugen. Dazu muss man nur lange und intensiv auf das untere Bewusstsein einreden. Mit den Suggestionen werden neue Informationen gesetzt, um die alten zu überschreiben. Diese Suggestionen sollen positiv sein. Schliesslich ist hier die Formulierung der Suggestion ausschlaggebend. In einer perfekten Ausgestaltung können sie auch hervorragend ihre Wirkung entfalten.

5. Ausleitung: Ende und Nachgespräch bei der Hypnose

Schliesslich wird beim Ablauf der Hypnose die Sitzung mit posthypnotischen Suggestionen langsam ausgeleitet. Zu guter Letzt wird der Klient langsam und behutsam wieder aus der Sitzung erweckt. Im Anschluss kann man sich strecken, etwas trinken oder auch aufstehen.

Die meisten Klienten nehmen erst jetzt wahr, dass sie in einem hypnotischen Zustand waren. Dann ist man grösstenteils leicht erschlagen oder müde. Einige Personen müssen sich zunächst sammeln, weil sie nicht fähig sind aufzustehen. Doch die Dinge, die während der Hypnose wahrgenommen wurden, sind noch stark präsent. Und nun tauchen viele Fragen auf. Diese können im Nachgespräch geklärt werden.

Seelendialog im Hypnoseverlauf: Modul für eine intensive Erforschung

Manchmal sind auch Dialoge mit deiner eigenen „Seele“ möglich. Dabei bin ich als Hypnotiseurin unmittelbar daran beteiligt. Das heisst, ich agiere als Mittler zwischen der Seele des Klienten und dessen Ego. Wir führen sozusagen einen Dialog, der zur Erforschung der Ursache dient. Das „virtuelle“ Zwiegespräch zwischen Hypnotiseurin und Klient in der Hypnose ist sinnvoll, wenn wir etwas aufdecken möchten, was nicht sofort sichtbar ist. Denn mit gezielten Fragen und den Antworten können wir die Ursache oder das Ereignis besser aufspüren.

Zielgeführte Befragung in der Hypnose

In dem Ablauf der Hypnose gibt es die zielgeführte Befragung. Dazu stellt der Therapeut oder Hypnotiseur dem Klienten Fragen. Diese Fragen können sich auf das beziehen, was als Wahrnehmung oder Gefühl auftaucht. Besonders Gefühle, die während der Hypnose-Sitzung gewahr werden,  können wertvolle Hinweise geben. Denn sie sind häufig der Schlüssel dazu, um die Szene zu verstehen.

Und für den Klienten wirkt die Ansprache beruhigend. Denn damit hat an das Gefühl, nicht alleine in dieser hypnotischen Welt unterwegs zu sein. Eindrucksvoll wird diese Vorgehensweise immer bei Rückführungen oder Regressionen registriert. Denn gerade bei Rückführungen, wo wir uns in einer fremden Zeitlinie befinden, ist es besonders wichtig, dass sich der Klient geborgen fühlt. Denn häufig werden dem Klienten zunächst nur Bruchstücke gewahr, von dem was er sieht, hört oder auf anderem Wege wahrnimmt. Damit wir ein komplettes Bildnis und eine Geschichte dazu erfahren, ist die zielgeführte Befragung in der Hypnose optimal.

Psychologische Begleitung in der Hypnose-Agenda

Bei Rückführungen oder Regression-Sitzungen gehe ich „mit“ auf die Reise in die Vergangenheit. Das ist ähnlich wie eine psychologische Begleitung zu verstehen. Dabei steige ich in dein Erlebnis und deine Wahrnehmung mit ein. Manchmal fühle ich sogar, was du fühlst. Das hat den Vorteil, dass solche Vergangenheit-Hypnosen für dich angenehmer sind. Denn auch das verstärkt den Effekt der Geborgenheit während der Sitzung.

Beim Ablauf der Hypnose können folgende Elemente zum Einsatz kommen:

  • Trigger-Module
  • Zielgeführte Befragung
  • Passives Zuhören
  • Entspannungs- und Vertiefungsmodule
  • Atemübungen
  • Musikalische Untermalung
  • ASMR-Techniken
  • Bioenergetische Module

Die Trigger: Hypnose Effekte für die Nachhaltigkeit

Beim Ablauf der Hypnose können auch sogenannte Trigger eingesetzt werden. Das sind Gesten oder To-do-Module, die der Klient nach der Hypnose anwenden kann. Und zwar dann, wenn der das Gefühl hat, dass er rückfällig werden könnte. Trigger sind also Nachhaltigkeits-Effekte.

Solche Trigger können vielfältig sein. Beispielhaft kann hier das Schnippen mit den Fingern genannt werden. Der Trigger wird also während einer Hypnose als Formel „eingebaut“. Diese Trigger sind dazu dienlich, die Nachhaltigkeit der Hypnose zu untermauern.

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