Einleitung in die hypnotische Sitzung

Für eine Einleitung in die hypnotische Sitzung prüfe ich, wie schnell sich der Klient in einen entspannten Zustand gelangen kann. Demnach werde ich den Hypnose Ablauf ausrichten.

So gibt es eine erweiterte Methode, um den Klienten überhaupt in einen entspannten Zustand zu versetzen. Das ist bei den Klienten der Fall, die stark kopflastig und Suggestionen gegenüber eher verschlossen sind.

Wenn das nicht nötig ist, können wir verhältnismässig rasch mit dem Kern der Behandlung beginnen. Dabei kann es durchaus zu sogenannten Triggern kommen. Das sind Verhaltensweisen die nach der Hypnose angewendet werden. Das macht man, wenn das Gefühl auftaucht, dass das alte Problem wieder ansatzweise bemerkbar wird. Solche Trigger können vielfältig sein. Beispielhaft kann hier das Schnippen mit den Fingern genannt werden.

Tiefe der Hypnose

Der Klient wird in eine gute Entspannung geführt. Die Entspannung wird die ganze Zeit über gehalten oder, falls nötig, ständig vertieft. Es kann durchaus vorkommen, dass ich den Klienten aus der Hypnose für eine kurze Zeit erwecke, nur um ihm dann wieder in den Zustand zurückzuschicken. Diese Vorgehensweise reguliert die Tiefe der Hypnose.

In dem hypnotischen Trancezustand können wir dann neue Grundsätze im Unterbewusstsein verankern. Denn unser Unterbewusstsein ist relativ einfach zu überzeugen, wenn man ihm nur lange und intensiv genug zuredet.

Mit Suggestionen werden neue Informationen gesetzt, um die alten zu überschreiben. Diese Suggestionen sollen positiv sein. Denn hier kommt es auch darauf an, wie diese Sätze formuliert werden, damit sie ihre Wirkung entfalten.

Ende und Ausleitung der Hypnose

Zuletzt wird beim Hypnose Ablauf die Sitzung mit posthypnotischen Suggestionen langsam ausgeleitet. Zu guter Letzt wird der Klient langsam und behutsam wieder aus der Sitzung erweckt. Im Anschluss kann man sich strecken, etwas Trinken oder auch aufstehen.

Die meisten Klienten nehmen erst jetzt wahr, dass sie in einem hypnotischen Zustand waren. Sie sind leicht erschlagen, müde und manchmal gar nicht sofort fähig aufzustehen. Die Dinge, die sie gesehen oder wahrgenommen haben sind noch stark präsent. Und viele Fragen tauchen auf. Diese können im Nachgespräch geklärt werden.

Hypnose Fragen und Antworten: Passiv und interaktiv sein

Gerne arbeite ich interaktiv mit dem Klienten zusammen. Aber auch die Thematik spielt hier eine Rolle, ob das sinnvoll ist.

Interaktiv bedeutet, dass der Klient in der Hypnose mit mir redet. Aber auch mit den Personen, denen der Klient in der hypnotischen Vision/Reise begegnet. Das kann ein sehr eindrucksvolles Erlebnis sein und von ergreifenden Gefühlen begleitet werden.

Dialoge mit deiner Seele und deinem Ego

Manchmal sind auch Dialoge mit deiner eigenen „Seele“ möglich. Dabei bin ich als Hypnotiseurin unmittelbar daran beteiligt. Das heisst, ich agiere als Mittler zwischen der Seele des Klienten und dessen Ego. Wir führen sozusagen einen Dialog. Das „virtuelle“ Zwiegespräch zwischen Hypnotiseurin und Klient in der Hypnose ist sinnvoll, wenn wir etwas aufdecken möchten, was nicht sofort sichtbar ist. Denn mit gezielten Fragen und den Antworten können wir die Ursache oder das Ereignis besser aufspüren.

Hypnose Ablauf:  Gefühle zu analysieren ist wichtig

Auch dient der Dialog dazu, Emotionen wahrzunehmen und diese zu deuten. Denn diese Gefühle können wertvolle Hinweise geben, was uns die Szene sagen möchte.

Für den Klienten ist es auch ein beruhigend nicht alleine in dieser hypnotischen Welt unterwegs zu sein. Eindrucksvoll wird diese Vorgehensweise immer bei Rückführungen registriert und auch dankbar angenommen. Denn gerade bei Rückführungen, wo wir uns auf einer Reise in einer fremden Zeitlinie befinden, ist es besonders wichtig, dass sich der Klient geborgen fühlt.

Denn häufig werden dem Klienten zunächst nur Bruchstücke gewahr, von dem was er sieht, hört oder auf anderem Wege wahrnimmt. Damit wir ein komplettes Bildnis und eine Geschichte dazu erfahren, ist die angeleitete Dialog-Hypnose optimal.